Der Player: Ausstattung und Features

*   ASIO Support
*   Automatischer EQ / CD (Song)-Korrektur
*   Audio Signal Routing nach DAW Software
*   Filter Plugins (VST) - deaktiviert, sind in DAW Software eingebettet.

 

 

Beispiel-Skin


 

 

Beispiel-Skin: Player offen mit weiteren Einstell-Möglichkeiten


 

Live-Video mit verschiedenen Skins hier ansehen

Für Bandmaschienen Skins sollte min. ein 24" Monitor Full HD
für beste Videoqualität im vollen Format hochkant gedreht sein.


 

Der Software Audio Player dient zum Abspielen der auf dem Audio PC befindlichen Musikbibliothek, sowie dazu den Audio Datenstrom per ASIO in eine geeignete DAW Software zu routen.

Dafür stehen verschiedene Hifi-like Skins zur Auswahl, welche jeden Geschmack treffen sollten. Siehe hier
Es ist bequem, alle Songs vom Hörplatz aus zu starten, ohne ständig aufstehen zu müssen, um CD`s zu wechseln.
Dieses Feature gibt es ausschließlich für diesen Player. Ich bitte das zu berücksichtigen, da auf dieser Website auch Skins für Foobar aufgelistet sind. Foobar bietet dieses Featue nicht..
Das ist im Grunde ein verlustfreier EQ, welcher auf die Musikstücke automatisch angewendet werden kann. Er kann zuvor individuell, abhängig vom Musikstück (Aufnahmequalität) oder Raumakustik eingetellt werden.
Damit läßt sich sehr leicht im A/B Vergleich der Unterschied zwischen "mit" und "ohne" evaluieren. Einmal festgelegt sind keine weiteren Einstellungen vorzunehmen und uneingeschränkter Musikgenuss, ohne lästige Setup-Änderungen oder Aufrufen von Prests, ist gewährleistet. Es lassen sich Genres, komplette CD`s oder auch einzelne Songs an die Charakteristika der eigenen Musikanlage anpassen.
Überlegungen hierzu:
Jeder Audio Liebhaber macht die Erfahrung, dass die CD`s seiner Musiksammlung unterschiedlich aufgenommen sind. Ein großes, an üblichen Musikanlagen unüberwindbares Problem ist die Tatsache, dass eine Anlage immer nur auf eine begrentzte Anzahl von CD`s bzw. Musikstücken abgestimmt sein kann. Meist entscheidet der persönliche Geschmack. So kommt es immer wieder vor, dass bei Neuanschaffungen von CD`s diese nicht zur Anlage passen, weil (als Beispiel) zu viel oder zu wenig Bass vom Toningenieur abgemischt wurde.
Oder: - Stimmen sind zu vordergründig, Instrumente zu leise, die Snare setzt sich nicht richtig durch -und so weiter. Viele CD`s werden ausrangiert und fristen als "schlechte Aufnahme" ihr Dasein.
Die klanglichen Auswirkungen unterschiedlicher Studio-Abmischungen bei CD`s sind mindestens genau so groß und schwerwiegend einzuschätzen wie raumakustische Einflüsse.
Einmal in den Genuss dieses Features gekommen macht Musikhören "ohne" unvorstellbar.
Hiermit lassen sich mit vollem Genuss Musik aus den 80ern oder moderne Aufnahmen, Bass-betonte sowie unterbelichtete Aufnahmen, Genres jeder Art an der selben Anlage abhören.

Hier ist die Darstellung einer Frequenzanalyse einzelner Musikstücke weiter unten. Diese Darstellung wurde mit hilfe spezieller Software gemacht.. Siehe hierzu untere Grafik.

 

Frequenzanalyse verschiedener Musikstücke

Ulla Meinecke, Doors, Lyambiko (zum vergrößern anklicken)

 

 

Der Grafik nach ist zu erkennen, dass der Song "Who do you love", aus dem Album "Doors- Absolutely life", sowie der Song "Die Tänzerin" von Ulla Meinecke wenig Bass besitzt.
Ganz im Gegensatz zu "It could happen to you", von Laymbico. Das lässt sich auf jeder Musikanlage sehr einfach und deutlich gehörmäßig nachweisen: Während Lyambico mit extrem viel Bass ausgesteuert wurde, klingen die anderen beiden Songs im Vergleich kraftlos und dünn.
Da kommt beim Musikhören keine echte Freude auf und Resultat ist, dass solche Aufnahmen langsam verstauben. Das ist besonders schade, da es viel Musik gibt die einen besonderen musikalischen Wert in Bezug auf Einfallsreichtum und Einzigartigkeit haben.
Bei diesem Beispiel handelt es sich um willkürlich ausgewählte Songs aus meiner persönlichen Sammlung. Es gibt sicherlich noch krassere Beispiele für unterschiedlich abgemischte CD`s.
Andererseits stört beim Doors Song eine unangenehme Aufdringlichkeit im oberen Mittenbereich, wie es die Frequenzanalyse veranschaulicht.
Dies ist der Grund, warum solch extrem verschiedene Aufnahmen niemals auf der selben Anlage klingen können. Ist sie darauf angelegt, dass ältere Aufnahmen aus den 80ern fülligen Bass haben, werden Lyambico oder nahezu generell neuzeitlichere Aufnahmen ungenießbar basslastig und aufgebläht klingen. -Immer!
Daran lässt sich mit herkömmlichen Wiedergabe-Techniken nichts ändern. Der Audio Liebhaber muss sich schlicht damit abfinden.
Ich könnte duzende Beislpiele an Frequenzanalysen von Songs anführen: schon am Kurvenverlauf wäre erkennbar wie tonal ausgewogen es in etwa klingt. Bereits weniger als 1dB über eine oder mehrere Oktaven sind deutlich hörbar. Dies zeigt, wie wichtig es ist in dieser Hinsicht sein Audio Setup zu optimieren.

Natürlich gibt es auch eine Menge an Songs, die sich in der Frequenzanalyse ähnlich sehen: Diese würden auch vergleichbar klingen. Das sind auch die Gründe, warum zu Präsentationen von Anlagen auf Messen oder Hifi-Läden oft auf bestimmte CD`s zurück gegriffen wird: Weil sie an dieser Kette gut klingen. Es gibt jede Menge "Test-CD`s" welche durch Ihren Frequenzgang UND wegen der Art der Musik, die darauf ist - unempfindlich für den Hörer sind. D.h das Ohr toleriert diese. Wenn man jedoch Musik, die schlecht toleriert wird -weil nicht alles stimmig- ist, an einer Kette abspielt, die nicht genau dazu passt, wird sie schrecklich klingen- wir alle kennen das.
Abhilfe wird geschaffen mit dem hier beschriebenen digitalen Konzept. Jedes Album lässt sich damit quasi anpassen, indem überhöhte Bereiche heruntergeregelt oder zu schwach ausgeprägte Bereiche vertärkt werden können.
Das hört sich nach einfachem Equalizing an: ist es auch. NUR mit dem Unterschied, dass es sich hierbei nicht um eine globale EQ Einstellung für das komplette System handelt, sondern um individuelle Einstellungen für z.B: jedes einzelne Album
Das erfordert natürlich Einarbeitung in das individuelle System jedes einzelnen (ähnlich der Verbesserung der individuellen Raumakustik), was angesichts der damit verbundenen Verbesserungen für ambitionierte Musikliebhaber kein Hindernis darstellen dürfte.

Anmerkung zur Frequenzanalyse::
Die Frequenzgänge sind absichtlich im Pegel gegeneinander abgesetzt, damit man sie optisch besser unterscheiden kann. Trotzdem sind die unterschiedlichen Charakteristika deutlich zu erkennen.